Arbeiten der Erschließung des Baugebietes „Auegärten“ in Zeven gehen voran

Veröffentlicht am: 07.07.2026

Die Bürgermeister Jens Petersen (2. v. r.) und Stadtdirektor Henning Fricke (3. v. r.) ließen sich über den aktuellen Stand der Erschließungsarbeiten „Auegärten“ informieren. © Stadt Zeven Arbeiten zur Erschließung des Zevener Baugebietes „Auegärten“ schreiten voran. Jüngst ließen sich beide Zevener Repräsentanten, Bürgermeister Jens Petersen und Stadtdirektor Henning Fricke, sowie der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Detlef Tiedemann, auf der Baustelle über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren. Alle Beteiligten waren über den Baufortschritt sehr froh gestimmt und freuten sich über die Fortschritte. Die spätere Form der Erschließung lässt sich schon deutlich erkennen. Ein Großteil der erforderlichen Abwasserkanäle sind schon verlegt. Die städtischen Vertreter lobten die sehr gute Zusammenarbeit mit der bauausführenden Firma sowie mit dem baubetreuenden Zevener Ingenieurbüro. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan und sollen Ende des Jahren abgeschlossen sein. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Stadt und der Samtgemeinde Zeven beträgt knapp 1.275.000 Euro. Den Anwesenden politischen, und auch die Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, wurde durch den verantwortlichen Planer nochmals das Konzept der Erschließung, mit einer Bruttofläche von rd. 7,9 ha, kurz eingeführt. In diesem Wohnbaugebiet soll zugleich ein nachhaltiges Regenwassermanagement etabliert werden, das den Planungsansatz „Blue-Green-Streets“ (BGS) aufgreift. Dies bedingt eine multifunktionale Straßenraumgestaltung, die interdisziplinär Anforderungen von z. B. Verkehr, Wasserwirtschaft, Mikroklima und Grünplanung berücksichtigt. Dabei liegt der Fokus neben der Planung wassersensibler Straßenräume auch auf der Integration von mehr grüner Infrastruktur. Diese zusammengenommen sollen das Kleinklima, und damit auch die Aufenthaltsqualität im Quartier, verbessern. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, soll das anfallende Oberflächenwasser möglichst lange im Straßenraum verbleiben, sodass dieses besonders in Trockenperioden für eine ausreichende Bewässerung des Begleitgrüns sorgt. Zugleich kühlt dies durch Verdunstung und Transpiration das dortige Mikroklima. Die Stadt Zeven geht in diesem Quartier noch weitere neue Wege: so soll der ruhende Verkehr in einem „Mobility Hub“ gebündelt werden. Über das „Parken hinaus“ sollen hier weitere vielfältige Mobilitätsangebote geschaffen werden. Das Ziel der Stadt Zeven ist es, hier nachhaltige und umweltfreundliche Mobilitätsformen zu anzubieten und zur Verfügung stellen.